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27.04.2016

Vermieterbescheinigung, Muster, Vorlage, Download

Vermieterbescheinigung – Neues Bundesmeldegesetz (BMG) seit 01. November 2015

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Citak Immobilien

Aktuelles aus Köln

Das seit Ende des Jahres 2015 geltende Bundesmeldegesetz BMG sorgt mit der seitdem neuen Vermieterbescheinigung für deutlich mehr Klarheit als in der Vergangenheit. Mit dieser Bescheinigung, die der Vermieter für seinen Mieter ausstellt, wird gegenüber dem Einwohnermeldeamt nachgewiesen, seit wann der Mieter mit wie viel Personen unter welcher Wohnanschrift gemeldet ist und dort wohnt.

Diese Vermieterbescheinigung kann ein formloses Schreiben sein, das der Vermieter seinem Mieter an die Hand gibt.

Folgende Informationen muss nach dem BMG eine Vermieterbescheinigung enthalten:

  • Name und Anschrift des Vermieters
  • Art des meldepflichtigen Vorganges mit Ein-/Auszug inklusive dem Datum
  • Wohnanschrift des Gebäudes
  • Zu- und Vorname aller meldepflichtigen, sprich ein-/ausziehenden Personen

Gegenüber dem Einwohnermeldeamt der örtlichen Gemeinde haben sowohl Vermieter als auch Mieter die Informations- und Nachweispflicht mit der jetzigen Vermieterbescheinigung. Der Mieter muss sie bei seiner An- respektive Ummeldung vorlegen, und der Vermieter muss sie vorher ausstellen. Damit wird amtlicherseits sichergestellt, dass der Umzug des neuen Mieters mit Auszug und Einzug lückenlos nachvollziehbar ist. Für die Um-/Anmeldung beim Einwohnermeldeamt hat der Mieter nur ein bis zwei Wochen Zeit. Die genaue Frist ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Sofern bei diesem Behördengang die Vermieterbescheinigung noch nicht vorgelegt werden kann, muss der Mieter das binnen der nächsten zwei Wochen nachzuholen. Der Vermieter kann die Bescheinigung dann auch direkt an das Einwohnermeldeamt schicken.

Seit dieser Gesetzesneuregelung hat der Vermieter einen Anspruch darauf, beim Meldeamt im Detail zu erfahren, ob sich sein Mieter auch tatsächlich angemeldet hat. Der Vermieter kann die gemeldete Personenzahl mit den Angaben im Mietvertrag vergleichen. So lässt sich auf einen Blick feststellen, dass der Mieter keinen mit dem Vermieter nicht abgestimmten Untermieter dauerhaft bei sich wohnen lässt.

Um Missverständnisse zu vermeiden, sollte es „Vermieterbescheinigung nach dem BMG“ heißen. In der Vergangenheit war der Begriff Vermieterbescheinigung für eine Bestätigung des bisherigen Vermieters für den zukünftigen Vermieter verwendet worden. Darin wurde bestätigt, ob und in wieweit der Mieter seine vertraglichen Pflichten erfüllt hat. Zu denen gehören regelmäßige Mietzahlung, Einhaltung der Hausordnung, Durchführung von Schönheitsreparaturen und ähnliches. Insofern kann es im Mieteralltag zukünftig durchaus vorkommen, dass beide Seiten zwar von der Vermieterbescheinigung sprechen, aber nicht dasselbe meinen.

Aktuelles

Infoabend „Immobilie privat verkaufen“

Am 24. September 2026 haben wir zum ersten Mal Eigentümerinnen und Eigentümer zu einem eigenen Infoabend in den Clubraum des Bürgerzentrums Nippes im Altenberger Hof eingeladen. Geplant war der Abend für 24 Gäste, und genau 24 Gäste sind gekommen. Für eine Premiere hätten wir uns keinen schöneren Start wünschen können.

Was ist meine Immobilie in Köln aktuell wert?

Kurzantwort: Der Wert Ihrer Kölner Immobilie ergibt sich aus dem Preis, den ein Käufer heute im jeweiligen Stadtteil bezahlt – ermittelt über das Vergleichswert-, Sach- oder Ertragswertverfahren. Entscheidend sind Mikrolage, Baujahr, Zustand, Energieeffizienz und Vermietungssituation. Online-Rechner liefern eine grobe Spanne von oft ±15–25 %; eine belastbare Zahl entsteht erst nach Objektbesichtigung und Auswertung echter Kölner Kaufpreisdaten.

Welche Kaufnebenkosten entstehen beim Immobilienkauf in Köln?

Kurzantwort: In Köln liegen die Kaufnebenkosten typischerweise bei 8 bis 12 Prozent des Kaufpreises . Sie setzen sich zusammen aus 6,5 % Grunderwerbsteuer (Satz für Nordrhein-Westfalen), rund 1,5 % für Notar und Grundbuch sowie einer Maklerprovision, die in Köln üblicherweise 3,57 % inkl. MwSt. je Seite beträgt. Bei einem Kaufpreis von 500.000 € entstehen so etwa 58.000 € Nebenkosten – Geld, das Banken in der Regel als Eigenkapital erwarten.

Immobilienverkauf Köln | CITAK Immobilien

Wann muss ich in Köln Spekulationssteuer beim Immobilienverkauf zahlen?

Kurzantwort: Spekulationssteuer fällt an, wenn Sie eine Immobilie innerhalb von zehn Jahren nach Anschaffung wieder verkaufen und der Gewinn nicht steuerfrei gestellt ist (§ 23 EStG). Steuerfrei sind Sie in zwei Fällen: nach Ablauf der Zehnjahresfrist – oder wenn Sie die Immobilie im Verkaufsjahr und in den beiden vorangegangenen Kalenderjahren selbst bewohnt haben. Der Gewinn wird mit Ihrem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert. Maßgeblich für die Fristberechnung sind die Daten der notariellen Beurkundung, nicht die Übergabe oder die Grundbucheintragung.

Welche Kosten entstehen beim Immobilienverkauf in Köln?

Verkäufer in Köln zahlen typischerweise 1,5 bis 5 Prozent des Verkaufspreises an Kosten. Der größte Posten ist die Maklerprovision (in Köln üblich 3,57 % inkl. MwSt. für die Verkäuferseite bei geteilter Provision), gefolgt von der Löschung der Grundschuld (ca. 0,2–0,4 % der eingetragenen Grundschuld), dem Energieausweis (50–600 €) und Unterlagenbeschaffung. Dazu können Vorfälligkeitsentschädigung und Spekulationssteuer treten – die beiden Posten, die einen Verkauf wirtschaftlich kippen können.

Hausverkauf Köln | CITAK Immobilien

Fällt beim Hausverkauf in Köln eine Vorfälligkeitsentschädigung an?

Nur, wenn Sie ein Darlehen mit gebundenem Sollzinssatz vorzeitig ablösen. Läuft die Zinsbindung aus, ist das Darlehen variabel verzinst, sind seit vollständiger Auszahlung mehr als zehn Jahre vergangen (§ 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB) oder ist das Darlehen bereits getilgt, fällt keine Vorfälligkeitsentschädigung an. Und: Im Zinsumfeld 2025/2026 ist der rechnerische Schaden der Bank bei alten Niedrigzinsdarlehen häufig gering oder null – lassen Sie sich deshalb immer eine schriftliche Berechnung geben, bevor Sie zahlen.

Wie läuft ein Notartermin beim Immobilienkauf in Köln ab?

Der Notartermin selbst dauert meist 45 bis 90 Minuten: Ausweiskontrolle, vollständiges Vorlesen des Kaufvertrags durch den Notar, Klärung von Fragen, Unterschriften. Vorher muss der Vertragsentwurf Verbrauchern zwei Wochen vorliegen (§ 17 Abs. 2a BeurkG). Nach der Beurkundung folgen Auflassungsvormerkung, Fälligkeitsmitteilung, Kaufpreiszahlung, Besitzübergang, Grunderwerbsteuer und – als letzter Schritt – die Eigentumsumschreibung im Grundbuch beim Amtsgericht Köln. Von der Beurkundung bis zur Eigentumsumschreibung vergehen in Köln erfahrungsgemäß mehrere Wochen bis Monate.

Immobilie in Köln privat verkaufen oder mit Makler?

Immobilie in Köln privat oder mit Makler verkaufen? Erfahren Sie, welche Kosten beim Verkauf entstehen, wie viel Zeit der Eigenvertrieb beanspruchen kann und wann professionelle Vermarktung, Verhandlung und Käuferprüfung wirtschaftlich sinnvoll sein können. Der Ratgeber zeigt die wichtigsten Unterschiede und hilft Ihnen, Provision und möglichen Mehrerlös realistisch gegeneinander abzuwägen.

Wann muss ich in Köln Spekulationssteuer beim Immobilienverkauf zahlen?

Wann wird beim Immobilienverkauf Spekulationssteuer fällig? Erfahren Sie, wie die 10-Jahresfrist, Eigennutzung, Abschreibungen und Verkaufskosten die Steuerpflicht beeinflussen.

Lernen wir uns kennen.

Kostenfreie Erstberatung – telefonisch unter 0221 – 29 88 71 20 oder hier per Nachricht.