Startseite · Lexikon

Immobilien-Lexikon

Liegenschaftszins

Erfahren Sie in unserem Immobilienlexikon was der Liegenschaftszins ist und wie man den Liegenschaftszinssatz berechnen kann.

Immobilien-Lexikon

Von A bis Z

Wissen vom Makler in Köln

Lexikon

Was ist der Liegenschaftszins?

Wenn Sie sich mit dem Immobilienkauf als Kapitalanlage beschäftigen, dann kommen Sie früher oder später mit dem Liegenschaftszins in Berührung. Der Liegenschaftszins ist eine wichtige Kennzahl bei der Immobilienbewertung und gibt die Verzinsung einer Immobilie auf Basis des Verkehrswertes an. Es ist sozusagen das Verhältnis zwischen Einnahmen und Kaufpreis einer Immobilie. Der Liegenschaftszins wird zwar aus historischen Daten anderer Immobilien ermittelt, aber ist für eine einzelne Immobilie immer nur eine Annäherung an die wahre Verzinsung in der Zukunft.

Lexikon

Alles was Sie über den Liegenschaftszins wissen sollten

Der Liegenschaftszins gibt die marktübliche Verzinsung einer Liegenschaft an. Er spielt vor allem beim Ertragswertverfahren als Wertermittlungsverfahren nach ImmoWertV eine wichtige Rolle. Er dient außerdem dazu, die Chancen und Risiken einer Immobilie zu bewerten. Wenn der Liegenschaftszins niedrig ist, dann gilt die Immobilie als wertstabil. Dies bedeutet gleichzeitig eine geringere Gefahr für Mietausfälle. Je höher der Liegenschaftszins, desto höher ist das Risiko der Immobilienanlage.

Der Liegenschaftszins wird von den Gutachterausschüssen der jeweiligen Städte und Gemeinden für bestimmte Wohnviertel ermittelt. Die Schwankungsbreite in der jeweiligen Liegenschaftszinssatz-Tabelle kann hoch sein oder es können für bestimmte Wohnviertel auch nicht ausreichend Daten vorliegen. Dann kann die Investition in ein Immobiliengutachten lohnen.

Denn ein Immobiliengutachter berücksichtigt noch weitere Studien und bezieht weitere Faktoren bei der Ermittlung des individuellen Liegenschaftszinssatzes ein. So spielt beispielsweise die Lage und der daraus resultierende Bodenwert eine wichtige Rolle. Aber auch die Restnutzungsdauer sowie die Marktsituation und die konkrete Höhe der Bewirtschaftungskosten haben einen Einfluss auf den individuellen Liegenschaftszins.

Für die Berechnung des Liegenschaftszinssatzes werten die Gutachterausschüsse vergangene Immobilientransaktionen aus und veröffentlichen diese. In der Liegenschaftszinssatz-Tabelle werden dann Werte mit Schwankungsbreiten angegeben.

Für eine erste Schätzung gibt es auch eine Alternative, bei der die Restnutzungsdauer und der Bodenwert nicht berücksichtigt werden. Dann ergibt sich der Liegenschaftszins in Prozent aus dem Verhältnis zwischen Jahresreinertrag und Kaufpreis sowie der anschließenden Multiplikation mit 100. Der Jahresreinertrag ist die Differenz zwischen erzielbarer Miete und nicht umlegbaren Bewirtschaftungskosten. Dazu zählen Verwaltungs- und Instandhaltungskosten.

Der Liegenschaftszins kann beim zuständigen Gutachterausschuss erfragt werden. Darüber hinaus veröffentlichen viele Kommunen und Städte die Liegenschaftszinssätze auch online. Wenn keine Daten vorliegen, dann beträgt der Liegenschaftszinssatz bei Vermietungsimmobilien bei 5 % und bei Gewerbeimmobilien bei 6,5 %.

Lexikon

Ratgeber Immobilien und Fakten

Die 3-Schritte-Formel

So finden wir zueinander.

Schritt 1

Gratis-Erstgespräch

Am Telefon erfahren Sie, wie Sie bei Ihrem Immobilienverkauf am klügsten vorgehen.

Schritt 2

Ersttermin vor Ort

Wir ermitteln den aktuellen Wert Ihrer Immobilie und zeigen Potenziale zur Wertsteigerung.

Schritt 3

Konzept & Verkauf

Ein ausführliches Konzept zur Wertsteigerung – bis zum erfolgreichen Verkauf zum Marktpreis.

Persönliche Beratung

Rufen Sie mich am besten jetzt gleich an!

Damit wir besprechen können, wie auch Sie stressfrei den bestmöglichen Verkaufspreis für Ihre Immobilie erzielen.

Ihr Hakan Citak von Citak Immobilien