Angesichts der direkten Verbindung zu den beiden größeren Schwesterstadtteilen ist in Köln-Weiß keine herausragende Infrastruktur entstanden, es ist aber für alle Bedürfnisse des täglichen Lebens gesorgt. Geschäfte, Dienstleistungen und Gastronomie konzentrieren sich vor allem auf die parallel zum Rhein verlaufende Hauptgeschäftsstraße; im Ort gibt es außerdem eine Grundschule, ein Jugendzentrum und Kindertagesstätten.
Zwei Buslinien verlaufen auf derselben Strecke durch Köln-Weiß und verbinden es mit den Haltepunkten der Stadtbahnlinien 16 und 17 in Sürth und Rodenkirchen. Die Verkehrsanbindung ist auch mit dem Auto nicht optimal; die Fahrzeit zur A555 beträgt etwa eine Viertelstunde, wenn die Straßen frei sind. Dies nehmen die Einwohner aber gerne in Kauf, denn in ihrer Freizeit werden sie mit einer sehr ruhigen Umgebung mit hoher Lebensqualität entschädigt. Die mittlerweile recht ausgedehnten Wohngebiete bestehen hauptsächlich aus Einfamilienhäusern mit Gartengrundstück.
Wer den Feierabend nicht zuhause verbringt, dem stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung: Der Köln-Weißer Bogen ist weitgehend unbebaut und besteht aus landwirtschaftlichen Flächen und vergleichsweise großen Waldgebieten – perfekt für Wanderungen zu Fuß oder mit dem Rad. Den Rhein entlang verläuft eine sehr gut ausgebaute, autofreie Strecke, auf der Radfahrer schnell und gut vorankommen. Und wer den Kindern etwas bieten möchte, nimmt gerne die beliebte Fähre in Anspruch, die auf dem anderen Ufer direkt an der Freizeitinsel Groov anlegt.
Der idyllische Stadtteil Weiß zeichnet sich durch seine besondere Lage im sogenannten Weißer Rheinbogen aus, wo der Rhein den Stadtteil im Süden, Osten und Norden in einer charakteristischen Flusskurve umschließt. Auf der gegenüberliegenden Rheinseite befinden sich die Stadtteile Ensen, Porz und Zündorf. Die westliche Grenze teilt sich Weiß mit den beliebten Stadtteilen Sürth und Rodenkirchen.